In den Mittelpunkt des Behandlungskontexts der Shiatsu-Praxis stelle ich meinen Blickwinkel zum Mensch-Sein und lasse unterschiedliche Zugänge in die Körperarbeit einfließen.
Das Studium der Anthropologie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Innsbruck und Wien führte mich für ein Jahr nach Lateinamerika, wo ich einerseits meiner Liebe zum Reisen nachging, mich dem sozialwissenschaftlichen Forschungsdrang auf der Universität hingab und auch meine Begeisterung für ganzheitlich integrative Körperarbeit entdeckte. In einem Heilpraktikerzentrum studierte ich theoretisches und praktisches Wissen zu Akupunktur, Massage, Phytotherapie und Ernährung.
Wieder in Österreich zurück entschied ich mich mehrere Methoden der manuellen Therapie zu lernen: klassische Massage, Fußreflex, Hochkurs der klassischen Massage nach Marnitz, Arbeiten mit TriggerPoints usw.
Mein Weg führte schließlich zu Shiatsu und ermöglichte mir den Einstieg in ein komplexes, eigenständiges, ganzheitliches Gedankengebäude mit vielen unterschiedlich wirksamen Techniken, die ermöglichen uns als vielschichtige Wesen zu erfahren.
Seit dem Studienabschluss arbeitete ich bei der Frauenberatungsstelle Frauen beraten Frauen (www.frauenberatenfrauen.at) als Telefonberaterin bei der Kummernummer und in einem erwerbsorientierten Beschäftigungstherapieprojekt für Menschen mit Behinderung, geführt als Bio-Gärtnerei (www.gin.at/gaertnerhof/).
Der Jahresanfang 2008 war der Beginn der Psychotherapie-Ausbildung, dank der ich viel über das Mensch-Sein lernen darf (Fachspezifikum Psychodrama im Masterlehrgang an der Donauuniversität Krems).